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Dr. Hans Mayr

Facharzt für Physikalische Medizin, allgemeine Rehabilitation und Rheumatologie
A 1140 Wien | Felbigergasse 110, 1-2 | Tel.: 01/911 18 45 | Mobil: 0699/123 09 652 | E-Mail

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Packungen mit spezifischen physikalischen Eigenschaften werden in der Physikalischen Therapie insbesondere bei chronischen Muskelschmerzen häufig eingesetzt. Ihre spezifischen physikalischen Eigenschaften machen sie als Wärmeträger geeignet. Meistens werden Wärmepackungen (z.b: Moorpackungen) in einem Gesamtkonzept, das andere Therapieverfahren einschliesst eingesetzt. Diese sind oft die Massage oder die myofasziale Therapie nach Travell und Simons.

Meistens werden diese Packungen zur Wärmezufuhr in verspannte Muskel verwendet. Sie können aber ebensogut als Kältepackung eingesetzt werden. Das klingt nur im ersten Moment erstaunlich. Denn Wärme und Kälte sind ja nur aus der Sicht der Physiologie (Lehre von den Vorgängen in lebenden Organismen) unterschiedlich. Aus der Sicht der Physik ist Kälte nichts anderes als Wärmentzug!

Munaripackungen enthalten Capsaicin. Sie spüren sich warm an, auch wenn sie mit Raumtemperatur angewendet werden, da sie den Hautreizenden Wirkstoff Capsaicin enthalten.