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Dr. Hans Mayr

Facharzt für Physikalische Medizin, allgemeine Rehabilitation und Rheumatologie
A 1140 Wien | Felbigergasse 110, 1-2 | Tel.: 01/911 18 45 | Mobil: 0699/123 09 652 | E-Mail

K

Osteoporose

ist mit grossem Abstand die häufigste Knochenerkrankung. Sie führt durch Verminderung der Knochenfestigkeit zu Kochenbrüchen. Die Früherkennung -vor dem ersten Bruch- ist trotz der sogenannten Knochendichtemessung (DEXA) nach wie vor schwierig.

 

Osteoporose die noch zu keinen Knochenbrüchen geführt hat tut nicht weh!

 

Knochenbrüche an der Wirbelsäule sind von Brüchen an den Gliedmassen zu unterscheiden.

Wirbelbrüche:

  • bei 12% aller Menschen zwischen 50 und 60 Jahren feststellbar
  • 2/3 ohne Symptome. Werden nur im Röntgen (und durch den Verlust der Körpergrösse) festgestellt.
  • Meist ohne jegliche Gewalteinwirkung

Folgen der osteoporotischen Wirbelbrüche:

  • Rundrücken ("Witwenbuckel")
  • Verlust an Körpergrösse
  • chronischer Osteoporoseschmerz
  • Verkürzte Lebenserwartung durch Beeinträchtigung von Atmung und Kreislauf
  • Erhöhte Sturzneigung
  • Gefahr weiterer Wirbelbrüche

Therapie der osteoporotischen Fehlhaltung ist nur durch regelmässige, richtig durchgeführte Krankengymnastik möglich.

 

Gliedmassenbrüche:

  • treten in der Regel auch bei schwerer Osteoporose nur bei Gewalteinwirkung- meist Stürzen- auf.
  • Die schwersten Folgen hat der hüftnahe Oberschenkelbruch "Schenkelhalsbruch".
    • 20% der Betroffen versterben im Jahr nach dem Bruch
    • 33% können nicht mehr nach Hause sondern benötigen Pflege.

Therapie:

Medikamentöse Massnahmen müssen mit physikalischer Therapie kombiniert werden. Denn fester Knochen wird nur unter Beanspruchung gebildet. Das Galileo-Training ermöglicht auch für Patienten mit schwerer Osteoporose und bei allgemeiner Schwäche die nötige mechanische Beanspruchung der Knochen. Es wirkt auch der Sturzgefahr entgegen, die zu Gliedmassenbrüchen führt. Ausreichend Vitamin D und knochenfreundliche Ernährung sind zusätzlich erforderlich.